Weih­nach­ten 2020

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29. November 2020

Liebe Freun­de und Unter­stüt­zer von Lifegate,

ein außer­ge­wöhn­li­ches und beweg­tes Jahr 2020 geht in die letz­te Phase und unser Leben in dieser Welt ist durch einen klei­nen Virus ordent­lich durch­ein­an­der gekom­men. Die Nach­richt, dass schon bald ein effek­ti­ver Impf­stoff zur Verfü­gung steht, gibt vielen Menschen Hoff­nung, dennoch müssen wir immer mit weite­ren unan­ge­neh­men Krank­hei­ten rech­nen und der entstan­de­ne Scha­den muss erst einmal verkraf­tet werden. Wir wünschen allen erkrank­ten Menschen und vor allem den schwer Erkrank­ten eine gute medi­zi­ni­sche Versor­gung und rasche Gene­sung und uns allen Bewah­rung und Schutz für die Zukunft.

Seit März diesen Jahres konn­ten wir bei Lifegate keine Besu­cher mehr begrü­ßen, weder im Lifegate Garden Gäste­haus, noch in der Einrich­tung. Unse­re ansons­ten gut ausge­las­te­te Wäsche­rei, die für Hotels und Gäste­be­trie­be in Beth­le­hem die Wäsche wäscht, bügelt und auslie­fert hatte einen sehr ruhi­gen Sommer mit weni­gen Privat­auf­trä­gen. Die Lifegate Küche, die oft Reise­grup­pen und Besu­cher mit einem schmack­haf­ten Mittag­essen versorg­te, spezia­li­sier­te sich in diesem Jahr neben der Versor­gung unse­rer Kinder und Mitar­bei­ter auf loka­le Bestel­lun­gen und Cate­ring. Wir freu­en uns, dass die Jahres­be­stel­lung der Lifegate Geschenk­pro­duk­te im Okto­ber Deutsch­land erreich­te und auch wenn viele Weih­nachts­märk­te und Akti­vi­tä­ten dieses Jahr ausfal­len soll­ten, unse­re Waren per E‑mail und am Tele­fon bestellt werden können. Im Janu­ar soll dann unser schmack­haf­tes Oliven­öl und zum ersten Mal auch unse­re Thymi­an Gewürz­mi­schung (Zatar) dazukommen.

Unse­re Arbeit im Förder­kin­der­gar­ten, der Schu­le und der Ausbil­dungs­werk­statt war nur im März/​April für eini­ge Wochen (Gene­ral­schlie­ßung in den paläs­ti­nen­si­schen Gebie­ten) unter­bro­chen, dann konn­ten wir in Abspra­che mit den Gesund­heits­be­hör­clen zuerst mit klei­ne­ren Grup­pen, aber bald schon mit unse­ren norma­len Klas­sen­stär­ken weiterarbeiten.

Auch in den Sommer­fe­ri­en der Regel­schu­len arbei­te­ten wir normal, da unse­re Mitar­bei­ter ihren Jahres­ur­laub für die Kinder, die bereits im März/​April 5 Wochen verlo­ren hatten, zur Verfü­gung stellten.

Viele Eltern waren sehr dank­bar, dass wir sehr schnell die Förder­ar­beit wieder aufnah­men und damit den Kindern und auch den Fami­li­en eine gute und verläss­li­che Routi­ne in diesen unru­hi­gen Zeiten vermittelten.

Die Öffnung unse­rer Arbeit für schwer und mehr­fach behin­der­te Kinder in einer spezi­el­len Förder­klas­se und eine weite­re neue Klas­se im Förder­kin­der­gar­ten erwei­ter­ten unser Ange­bot, nach­dem wir immer wieder von Eltern darum gebe­ten worden waren. Die ersten schö­nen Förderer­fol­ge stell­ten sich bereits ein und schon gibt es wieder Warte­lis­ten von Kindern, die eben­falls gerne aufge­nom­men werden wollen.

Unser Mitar­bei­ter­team ist sehr dank­bar, dass wir in den meis­ten Fällen eine Weiter­be­schäf­ti­gung garan­tie­ren konn­ten, wenn auch die nach Jahren gewähr­te klei­ne Gehalts­er­hö­hung am Jahres­an­fang sofort wieder zurück­ge­nom­men werden muss­te, als wir sahen, dass unse­re loka­len Einnah­men dieses Jahr nicht möglich sein werden. Nur weni­ge Zeit­ver­trä­ge konn­ten wir nicht verlän­gern, ande­re Mitar­bei­ter erklär­ten sich bereit, mit einem Teil­zeit­ar­beits­ver­trag und einer gerin­ge­ren Vergü­tung weiter tätig zu sein.

So konn­ten wir mit verein­ten Kräf­ten, aber vor allem durch die Hilfe unse­rer Spen­der und Unter­stüt­zer unse­re Kinder, die jungen Menschen und unser Team auch durch dieses beweg­te Jahr fördern und begleiten.

Wir nehmen viele Fragen und auch manche Kritik an unse­ren Poli­ti­kern und Regie­run­gen aus diesem Jahr mit in die Zeit unse­res Weih­nachts­fes­tes, die Zeit, wo wir uns daran erin­nern, dass Gott ein Mensch wurde wie wir und sich diesem Leben auf unse­rer Erde aussetz­te mit allem Leid und allen Krank­hei­ten. Auch diese Zeit ist nicht „Gott los”, sondern wir wissen und erle­ben immer wieder, dass wir nicht allei­ne durch eine aus den Fugen gera­te­ne Welt gehen. Chris­ten haben eine Adres­se, wo sie Ängs­te, Enttäu­schun­gen und Verzweif­lung hinbrin­gen können, aber auch die Bitte um Wach­sam­keit, Weis­heit und Bewah­rung vor falschen Meldun­gen, Tenden­zen und Richt­li­ni­en, haben ihren Platz in unse­ren tägli­chen Gebeten.

Wenn dieses Jahr der klas­si­sche Weih­nachts­ver­kauf­rum­mel, die strah­len­den Weih­nachts­märk­te, der geplan­te Skiur­laub und viel­leicht sogar der Weih­nachts­got­tes­dienst den Coro­na Verord­nun­gen zum Opfer fallen, könn­te darin eine Chan­ce liegen sich allei­ne oder im engs­ten Fami­li­en­kreis auf die eigent­li­che Mitte dieses Geburts­ta­ges zu besin­nen. Viel­leicht einmal die Bibel aufzu­schla­gen, eine Kerze anzu­zün­den und bei dem Evan­ge­lis­ten Lukas den Höhe­punkt der „Liebes Geschich­te“ Gottes mit uns Menschen zu lesen.

In einem Stall in Beth­le­hem kommt in einer ärmli­chen Umge­bung ein jüdi­sches Kind zur Welt. Es sind Hirten von den Feldern und Engel­scha­ren, die diese Geburt beglei­ten, Gott loben und prei­sen. Später kommen noch weit ange­reis­te weise Männer dazu und erwei­sen dem gebo­re­nen Kind ihre Ehre und brin­gen Geschen­ke. Schon bald muss die junge Fami­lie nach Ägyp­ten flie­hen, da Neuge­bo­re­nen nach dem Leben getrach­tet wird. Doch dieses Kind stirbt nicht, erst als junger Mann viel später legt er sein Leben hin, stirbt am Kreuz zur Verge­bung unse­rer Sünden. Sein irdi­sches und sein ewiges Leben sind gezeich­net von der Liebe zu uns Menschen, seiner Anfra­ge und sein Warten auf unse­re Einla­dung in unser Leben zu kommen und es mit seiner Liebe, seiner Hoff­nung und seinen versöh­nen­den Taten auszu­fül­len. Wie viele ihn damals und heute nicht geliebt, sondern verach­tet, gehasst und ausge­sto­ßen haben, werden auch wir nicht über­all mit offe­nen Armen empfan­gen. Chris­ten sind manch­mal sehr unbe­quem, ihre Wahr­hei­ten und ihre Maßstä­be in den Augen vieler Menschen über­holt und nicht mehr gültig.

Chris­ten sind nicht gleich­ge­schal­tet, wenn Chris­tus in uns wohnt, sind wir sein Mund, seine Hände und seine Füße in unse­rer Welt, egal was in dieser Welt gera­de passiert.

Der Geburts­tag, den wir an Weih­nach­ten feiern, muss also in uns statt­fin­den, wir müssen eine neue Geburt erle­ben, die Geburt der Kraft der Erneue­rung unse­res Sinnes und unse­res ganzen Lebens.

Die Liebe zu den Menschen (auch zu denen, die ganz anders sind als wir selbst), die Hoff­nung für jede hoff­nungs­lo­sen Situa­ti­on, das Gebet für Heilung am Kran­ken­bett oder die lieben­de Zuwen­dung zu einem Menschen in Not, sind eini­ge von vielen Geschen­ken, die mit dieser Erneue­rung mitkommen.

Auch die Schär­fung unse­res Verstan­des, die Fähig­keit Gut von Böse zu unter­schei­den und das Erler­nen der Geduld, Verän­de­run­gen nicht herbei­zwin­gen zu müssen, sondern auf den rich­ti­gen Zeit­punkt zu warten und vertrau­en zu können, (weil Gott darum weiß), gehö­ren zum „Weih­nachts Top Erneue­rungs­an­ge­bot” 2020!

Keine reli­giö­se Stress­leis­tun­gen sind gefor­dert, um sich die Gunst des Himmel zu verdie­nen, der Himmel kommt zu uns und will in uns und unse­rem Leben eine neue Gestalt anneh­men und sich ausbreiten.

ln diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein erfüll­tes Weih­nachts­fest und die himm­li­sche Freu­de, die von damals bis heute unse­re Herzen erwärmt und erneuert.

Danke für alle Beglei­tung und Unter­stüt­zung in diesem Jahr, lhre Gebe­te und Ihre Liebe zu unse­rer Arbeit! Bitte blei­ben Sie an unse­rer Seite!

Wir wünschen von Herzen Gottes Schutz und Segen und die Fülle seiner Kraft und Gnade

Ihr Burg­hard Schun­kert und das Team von Lifegate

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