Lifegate im Febru­ar 2021

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4. März 2021

Die hohen Zahlen, der in Isra­el geimpf­ten Menschen, führ­ten endlich dazu dass viele Teile des öffent­li­chen Lebens nach fast 2 Mona­ten verord­ne­ter Schlie­ßung, wieder geöff­net werden konn­ten. Noch immer sind aller­dings viele Schu­len geschlos­sen, weil eine mutier­te Form des Coro­na Virus sich laut Medi­en vor allem unter jungen Menschen ausbrei­tet. Kaum „frei gelas­sen“ hören wir nun von nächt­li­chen Ausgangs­sper­ren am letz­ten Febru­ar Wochen­en­de, wo die Menschen das Purim­fest (Die Geschich­te des bibli­schen Buches Esther-die Abwen­dung einer geplan­ten Vernich­tung des jüdi­schen Volkes) feiern wollen. Um eine erneu­te Anste­ckungs­wel­le zu vermei­den sollen die abend­li­chen und nächt­li­chen Purim Parties verbo­ten werden.  An Purim verklei­den sich die Menschen wie beim Karne­val in Deutsch­land und wir dürfen gespannt sein, wie die Poli­zei die Iden­ti­tät von Prin­zes­si­nen, Super­män­nern, Mons­tern und Clowns über­prü­fen wird. Ein Fest, an dem vor allem die Kinder ihre Freu­de haben und die lecke­ren „Ohren von Hamman“ verzehrt werden (ein zum Drei­eck geform­tes Mürbe­ge­bäck gefüllt mit Nüssen/​Datteln oder Scho­ko­la­de), zum Geden­ken an einen Feind der Juden, der die Vernich­tung orga­ni­sie­ren woll­te und dann selber Opfer seiner ungu­ten Intri­gen wurde.

Bilde­ga­le­rie: Purim in Isra­el muss­te Zuhau­se statt­fin­den – alle öffent­li­chen Feiern am Abend wurden abgesagt.

Besorgt schau­en wir auch auf die hohen Anste­ckungs­ra­ten dieses Mal in der paläs­ti­nen­si­schen Bevöl­ke­rung, die nun eben­falls zur Schlie­ßung von Schu­len und Abrie­ge­lung eini­ger Orte führ­te.  Die Kran­ken­häu­ser sind an der Gren­ze ihrer Aufnah­me­ka­pa­zi­tät und Impfun­gen mit dem russi­schen Sput­nik Impf­stoff und den nun immer mehr von Isra­el zur Verfü­gung gestell­ten Impf­stof­fen gehen nur schlep­pend voran. Die Ausgren­zung der Menschen in Isra­el, die aus persön­li­chen Grün­den keine Impfung wollen oder aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht geimpft werden können, von Thea­tern, Kinos, Konzer­ten und Sport­zen­tren und auch öffent­li­chen belieb­ten Ausflugs­zie­len wie zB. Ein Bokek am Toten Meer und sicher­lich weite­ren öffent­li­chen Veran­stal­tun­gen, verstößt gegen die Frei­heit des einzel­nen Menschen. Über Menschen, die kritisch zur Impfung stehen wird kaum noch berich­tet und nur die geimpf­ten Menschen „sind gute verant­wor­tungs­be­wuß­te Bürger“. 

Hier läuft eine wirk­lich einsei­ti­ge Kampa­gne, in der fast stünd­lich Angst­sze­na­ri­en über neue Muta­tio­nen, in den erschre­ckend gleich berich­ten­den Nach­rich­ten­sen­dern verbrei­tet werden, um dann die Impfung, präsen­tiert von bekann­ten Menschen des öffent­li­chen Lebens,  als allei­ni­ge Garan­tie eines halb­wegs norma­len Lebens heraus­zu­stel­len. Wer nicht zur Impfung geht erfährt vermut­lich in Kürze noch mehr Nach­tei­le und soll an manche Arbeits­plät­ze (Lehrer, medi­zi­ni­sches Perso­nal) nicht mehr zurück­keh­ren können. Unter­neh­men sind  (noch) frei diese Entschei­dun­gen eigen­stän­dig zu tref­fen. Am Flug­ha­fen kann man zurzeit bei Ankunft wählen,  entwe­der 14 Tage in Quaran­tä­ne in ein verord­ne­tes Hotel zu gehen oder sich elek­tro­nisch mit einer spezi­el­len „Armband­uhr“ und einem Tele­fon in die somit über­wach­te Quaran­tä­ne Zuhau­se zu bege­ben, mit dem Verspre­chen, dass das Privat­le­ben nicht abge­hört oder aufge­zeich­net wird. Kinder und Jugend­li­che, die seit einem Jahr in Isra­el nicht mehr in der Schu­le unter­rich­tet werden (nur per Zoom) kommen immer mehr in den Focus der Medi­en. Viele Kinder klagen, dass sie ihre Freun­de schon lange nicht mehr sehen konn­ten, die Zahl der mit Depres­sio­nen behan­del­ten jungen Menschen ist dras­tisch gestie­gen und die jungen Leute, die im letz­ten Jahr ihr Abitur schrie­ben, hatten keine Möglich­keit  Abschied von ihrer Schul­zeit, ihren Lehrern und ihren Klas­sen­ka­me­ra­den zu nehmen. Kinder und junge Menschen sind seit einem Jahr vor den Bild­schir­men der Compu­ter und Tele­fo­ne sitzen geblie­ben. Viele Eltern sind ratlos und empört, dass ausge­rech­net diese für die Zukunft wich­ti­gen Genera­tio­nen mit den höchs­ten Preis für die „Schlie­ßungs- Poli­tik“ des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums zahlen müssen.

Eine viel­ver­spre­chen­de Studie, die im israe­li­schen Ichi­l­ov Kran­ken­haus zu einer raschen Heilung von 29 von 30 teil­neh­men­den Coro­na Pati­en­ten führ­te, die mittels einer Inha­la­ti­on, trotz bereits ange­grif­fe­ner Lungen, nach 5 Tage gene­sen waren, wird sehr wenig Aufmerk­sam­keit gewid­met und darauf hinge­wie­sen, dass man diese guten Ergeb­nis­se lang­fris­tig prüfen und weiter testen müss­te (was ja bei der Entwick­lung der Coro­na Impf­stof­fe nicht unbe­dingt der Fall war). Laut Aussa­gen des Profes­sors der diese Unter­su­chung durch­führ­te, sind die der Inha­la­ti­on zuge­führ­ten Wirk­stof­fe leicht und kosten­güns­tig über­all auf der Welt in kürzes­ter Zeit herzu­stel­len und verur­sa­chen keiner­lei Neben­wir­kun­gen. Würde ein einfach zu produ­zie­ren­des Medi­ka­ment einen schwe­ren Krank­heits­ver­lauf von Coro­na infi­zier­ten Menschen verhin­dern, wäre Coro­na behan­del­bar und uns Menschen damit die Todes­angst genom­men. Impfun­gen könn­ten weiter­hin eine frei­wil­li­ge Opti­on darstel­len, müss­ten aber nicht durch Druck­me­cha­nis­men, Verbo­te und Ausgren­zun­gen und viel­leicht zukünf­ti­ge Geset­ze erzwun­gen werden.

Der in Isra­el einge­führ­te grüne Impf­pass, der den zwei­mal geimpf­ten Menschen ein frei­es Leben ermög­licht, läuft bereits im August ab.

Dann müssen sich die Menschen wieder impfen lassen, wird in den Medi­en verkün­digt und eine Halb­jah­res Coro­na Impfung soll dann in der Zukunft eine Rück­kehr zum norma­len Leben in Isra­el garan­tie­ren. Die Abwe­sen­heit von Lang­zeit­stu­di­en spielt offen­bar keine Rolle mehr und ob nega­ti­ve Auswir­kun­gen  für Gesund­heit und Leben durch diese regel­mä­ßi­gen Impfun­gen in der Zukunft auftre­ten können, wird eben­falls nicht öffent­lich disku­tiert. Jugend­li­che und schwan­ge­re Frau­en werden bereits geimpft und an der Impfung für Kinder wird jetzt geforscht.  Ich möch­te beto­nen, dass ich hier meine subjek­ti­ve Meinung wieder­ge­be, aus Verant­wor­tung gegen­über meine Arbeit und meiner Mitmen­schen geimpft bin und leider auch  einen lieben Menschen in meiner Fami­lie, der mit dem Coro­na Virus infi­ziert war, verlor. Ande­re gute Freun­de kämpf­ten für Wochen auf der Inten­siv­sta­ti­on um ihr Leben und sind jetzt außer Lebens­ge­fahr. Jeder von uns steht in der Verant­wor­tung sich seine eige­ne Meinung zu bilden. Sorge macht mir, wie zuneh­mend Menschen mit einer abwei­chen­den  „Main­stream“ Meinung, bei uns im Land immer weni­ger ernst genom­men werden.  Wir soll­ten über­all auf der Welt die Entwick­lun­gen wach­sam beob­ach­ten und handeln!  Unse­re Arbeit konn­te auch im Febru­ar in allen Berei­chen im Kinder­gar­ten, der Schu­le und der Ausbil­dungs­werk­statt normal weiter­ge­führt werden, bis an diesen letz­ten vier Tagen im Febru­ar, an denen wegen hoher Anste­ckungs­zah­len  eini­ge paläs­ti­nen­si­sche Orte abge­rie­gelt wurden und Mitar­bei­ter sowie Kinder uns nicht mehr errei­chen konn­ten. Zwei Mitar­bei­te­rin­nen und ein Kind wurden aktu­ell Coro­na posi­tiv getes­tet und müssen daher zwei Wochen ihre Erkran­kung Zuhau­se ausku­rie­ren. Alle 16 bisher an Coro­na erkrank­ten Lifegate Team­mit­glie­der sind gene­sen oder auf dem Weg zur Genesung.

„Leylasan soll laufen lernen“

Leylasan wurde im israe­li­schen Shaa­rei Zedek Kran­ken­haus an der Hüfte den Knien und an den Füßen operiert und Muskel­ver­kür­zun­gen gelöst.

Das vier­jäh­ri­ge Mädchen mit der Diagno­se Cere­bral­pa­re­se, konn­te bisher nur sitzen und liegen und sich auf dem Fußbo­den robbend weiter­be­we­gen. Leylas­ans Beine sind nun seit einer Woche in einem Gips­ver­band, der dann geöff­net wird. Anschlie­ßen soll sie eine Versor­gung mit spezi­el­len Bein­stütz­schie­nen erhal­ten, die unser Ortho­pä­die­me­cha­ni­ker anfer­ti­gen wird.

Mit diesen Schie­nen, die ihre nun begra­dig­ten und gestreck­ten Beine und Füße stüt­zen,  wird Leylasan stehen lernen und laut Aussa­ge des Arztes auch das Laufen erler­nen können. Ein weite­res Kind in unse­rer Förder­ar­beit, dass durch die Hilfe von vielen Menschen (israe­li­scher Arzt, Lifegate Thera­peu­ten und Lehrer, mithel­fen­de Eltern) körper­lich aber damit auch seelisch und geis­tig aufge­rich­tet wird und in eine besse­re Zukunft „laufen“ kann!

„Von Schä­fern und Gärtnern“

Amir ist 21 Jahre alt und eben­falls mit Cere­bral­pa­re­se diagnos­ti­ziert. Der  junge Mann mit einer körper­li­chen und geis­ti­gen Behin­de­rung nimmt an unse­rem Garten Projekt teil und lernt ein klei­nes Stück Land zu bewirt­schaf­ten. Er entstammt einer sehr armen Fami­lie, die in den Bergen bei Hebron wohnt. Amir hat 5 weite­re Geschwis­ter. Eines davon hat eben­falls eine Behin­de­rung. Der Vater ist seit langer Zeit nicht mehr Zuhau­se, wird offen­bar von der Poli­zei gesucht und unter­stützt die Fami­lie nicht. Die Fami­lie kann weder die monat­li­che Gebühr für die Ausbil­dung (65.-Euro) bezah­len, noch den Trans­port von Hebron zu Lifegate. Solchen Fami­li­en helfen wir gerne mit einer Initia­ti­ve selber ein Einkom­men zu erwirt­schaf­ten. Wir bespra­chen unser Vorha­ben mit italie­ni­schen Freun­den, die solche Projek­te unter­stüt­zen und erhiel­ten grünes Licht. Amirs Fami­lie hat nun vier­bei­ni­gen Zuwachs bekom­men, in einem klei­nen Stall direkt am Wohn­haus leben seit 10 Tagen drei Milch­scha­fe und ihr Beschüt­zer. Ein Projekt, das sich die Fami­lie ausge­sucht hatte. Nach einer inten­si­ven Schu­lung und unter Mithil­fe eines Tier­arz­tes und eines Exper­ten, der einen Projekt­plan mit der Fami­lie erar­bei­te­te, wurde der Stall vorbe­rei­tet, Futter ange­schafft und die Tiere ausge­sucht. Drei Mutter­scha­fe (eines ist träch­tig) und ein Schaf­bock teilen sich den Raum, der bis zu 15 Scha­fe in der Zukunft ein Zuhau­se bieten soll. Mit ein wenig Züch­ter­glück wird die Herde rasch wach­sen und bereits in einem Jahr könn­ten 10 und mehr Tiere dazu­ge­hö­ren, da meis­tens zwei Lämmer zur Welt kommen.

Die Fami­lie wird in der Lage sein aus der Schafs­milch Käse herzu­stel­len und diesen auf dem Markt zu verkau­fen. Die Schaf­bö­cke werden eben­falls zum Verkauf ange­bo­ten um Kämp­fe in der Herde auszu­schlie­ßen und werden in der Regel auf dem Zucht-oder Fleisch­markt ankom­men. Wenn die Fami­lie (Mutter und älte­re Söhne) dieses Projekt wie bei uns gelernt führen, können sie ab 10–15 Scha­fen ein gutes Einkom­men erwirt­schaf­ten und ihren eige­nen Lebens­stan­dard verbes­sern. Wenn Amir dann nach der Gärt­ner Ausbil­dung bei Lifegate mit einem klei­nen Gewächs­haus nach Hause zurück kommt, ist auch hier eine weite­re Einnah­me­quel­le oder/​und Selbst­ver­sor­gung möglich. Wir hoffen diese Fami­lie aus der Armut heraus­füh­ren zu können und ihnen mit diesem Projekt in eine besse­re Zukunft zu helfen und wer weiß, viel­leicht gehört bald lecke­rer Schafs­kä­se zu den Kost­bar­kei­ten in unse­rem loka­len Lifegate Laden?

Ein weite­re von uns gestar­te­te Initia­ti­ve, die einer verarm­ten Fami­li­en zu einem Einkom­men verhel­fen soll, ist das Erler­nen der Bienen­zucht. In weite­ren Mona­tes­be­rich­ten werden wir auch über diese und ande­re Projek­te berich­ten, die Fami­li­en eine Verbes­se­rung ihrer Lebens­si­tua­tio­nen ermöglichen.

„Omar sitzt auf einem Stuhl“

Omar ist ein Junge mit Autis­mus, vier Jahre alt, immer aktiv und ohne irgend­wel­che Regeln und Gren­zen. Eltern mit sehr akti­ven Kindern, die mit der Diagno­se Autis­mus konfron­tiert wurden sind häufig über­for­dert. Ihre Hilfs­lo­sig­keit führt dann oft dazu die Kinder einfach „laufen zu lassen“ ihnen keinen Rahmen, keine Regeln und Gren­zen aufzu­zei­gen, die die Kinder aber benö­ti­gen, um in der Fami­lie und später in der Gesell­schaft ihren Platz zu finden. Oft kommt noch ein unbe­wuss­tes oder von Mitglie­dern der Groß­fa­mi­lie vermit­tel­tes Gefühl von Schuld:  „Ihr habt ein behin­der­tes Kind, irgend etwas muss da doch bei euch nicht stim­men“. „ Womit habt ihr, haben wir, das verdient, etc.“.

Eltern wollen diese Schuld­ge­füh­le abbau­en, indem sie im posi­ti­ven Sinne das betrof­fe­ne Kind komplett verwöh­nen und ihm keiner­lei Einschrän­kun­gen aufer­le­gen. Im nega­ti­ven Falle das Kind vernach­läs­si­gen oder sogar igno­rie­ren. Beson­ders schlimm ist es, wenn ein Eltern­teil, das Kind fördern will und der ande­re (oft der Vater) das Kind ablehnt und den Ehepart­ner nicht unter­stützt. Beide extre­me Szena­ri­en kennen wir zu gut aus unse­rer Praxis. Deswe­gen schen­ken wir der Arbeit mit Eltern und Fami­li­en­mit­glie­dern eine hohe Prio­ri­tät und erle­ben Gott sei Dank auch immer wieder fürsorg­li­che, ausge­gli­che­ne und sehr hilfs­be­rei­te Familien.

Die Eltern sind in der Regel sehr froh einen Platz zu finden, wo ihnen das Kind, das sie nicht mehr bändi­gen können, wenigs­tens ein paar Stun­den abge­nom­men wird. Bei Lifegate wollen wir sie aller­dings von der ersten Begeg­nung an zur Mitar­beit gewin­nen. Es dauert in der Regel nicht sehr lange wenn, wie bei Omar, die Eltern an unse­ren extra einge­rich­te­ten Sicht­fens­tern ihr Kind auf einmal ganz anders erle­ben. Der Junge sitzt auf einem Stuhl (und nicht auf dem Tisch wie Zuhau­se), er spielt mit einem Spiel, er legt ein Puzzle, beginnt zu spre­chen und sogar mit ande­ren Kindern und unse­ren Erzie­he­rin­nen zu kommu­ni­zie­ren. Er lernt einen Rahmen zu akzep­tie­ren, sich einzu­fü­gen und teilzunehmen. 

Hier begin­nen wir spätes­tens die Eltern mit einzu­be­zie­hen, ihnen zu helfen auch Zuhau­se einen Rahmen aufzu­bau­en, Regeln aufzu­stel­len, an die sich alle in der Fami­lie halten. Übun­gen durch­zu­füh­ren und mit dem Kind bewusst Zeit zu verbrin­gen. Wir fragen sie, ob wir sie Zuhau­se besu­chen können, um uns selber ein Bild von der Lebens­si­tua­ti­on und ihren Förder­mög­lich­kei­ten zu machen. Die Lifegate Program­me, die wir für die Coro­na Situa­ti­on auch für Zoom Über­tra­gun­gen entwi­ckelt haben, helfen den Eltern Zuhau­se mit ihren Kindern mit Hilfe unse­rer Lehrer und Thera­peu­ten, die am Tele­fon oder Compu­ter dabei sind, zu arbei­ten. So ist Omars Mutter heute wesent­lich gelas­se­ner und eigent­lich „unse­re Mitar­bei­te­rin“ gewor­den, denn sie hat selber neue Hoff­nung und Perspek­ti­ve für ihr Kind und für sich erlebt.

„Männer (aus)  mit Eisen“

Unser Mitar­bei­ter Nael Rish­ma­wi begann im Febru­ar zwei junge Männer (mit einer Lern­be­hin­de­rung)  Ezz und Fadi  im Schlos­ser­hand­werk auszubilden.

Nael über­nimmt norma­ler­wei­se ande­re hand­werk­li­che Aufga­ben in Lifegate, kennt sich aber in diesem Hand­werk eben­falls sehr gut aus. Unse­re Suche nach einem jünge­ren Schlos­ser für diesen Ausbil­dungs­zweig war noch nicht erfolg­reich.  Die beiden jungen Männer zeigen viel Inter­es­se und in ihren Fami­li­en gibt es Schlos­se­rei Betrie­be, in denen sie nach der Ausbil­dung auch einen Arbeits­platz finden können. Das ist sehr wich­tig, denn bei der hohen Arbeits­lo­sig­keit bei uns im Land sind die Chan­cen auf dem frei­en Arbeits­markt nicht immer sehr gut.

„Danke“

28 inten­si­ve Febru­ar Tage liegen hinter uns, jeder Tag hatte seine Chan­cen und Möglich­kei­ten. Diese Tage kehren nicht mehr zurück. Es lag an uns sie mit Lebens­mut, mit lieben­der Zuwen­dung, mit Bildung, Ausbil­dung, mit medi­zi­ni­scher Behand­lung, Thera­pien und aufbau­en­den Gesprä­chen mit Eltern und Fami­li­en auszu­fül­len. Wir haben es mit all unse­ren mensch­li­chen Unzu­läng­lich­kei­ten versucht und getan.

Einer hielt seine Hand über uns, bewahr­te unse­re Fahr­zeu­ge vor Unfäl­len, half den Kran­ken und gab uns täglich die Kraft diese Arbeit zu tun. Wir danken Ihm herz­lich dafür.

Viele Menschen schlos­sen uns in ihre Gebe­te ein, viele kauf­ten ein Lifegate Produkt, ein Geschenk, eine Flasche Oliven­öl, viele gaben uns eine Geld­spen­de, damit wir Lebens­to­re öffnen konnten,

von Herzen Danke!

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Monat März und Gottes reichen Segen und Seine Bewah­rung auf allen Wegen!

Mit Bildern von unse­rem aben­teu­er­li­chen Trans­port in der stür­mischs­ten Winter­nacht dieses Jahres von Leylasan in das israe­li­sche Shaa­rei Zedek Kran­ken­haus und dem Tag danach,

grüße ich Sie herzlich

Burg­hard Schun­kert und das Team von Lifegate

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